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Orientierungslauf
Schwerpunkt - Orientierungslauf

 


      Orientierungslauf, kurz OL genannt, ist eine Sportart, die in der freien Natur ausgeübt wird. Orientierungslauf wurde um die Jahrhundertwende in den riesigen Wäldern Skandinaviens entwickelt und  ist dort heute Volkssport Nummer eins. Über die Schweiz nach Österreich gekommen, ist  Orientierungslauf bei uns seit über 35 Jahren in einer stetigen Aufwärtsentwicklung begriffen.   Österreichische Läuferinnen und Läufer sind auch bei internationalen Veranstaltungen auf den vordersten Plätzen zu finden.
   

 

 

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Worum geht es beim Orientierungslauf?

 

 

Der Läufer erhält am Start eine Spezialkarte im Maßstab 1:10000 oder 1:15000, in der die anzulaufenden Geländepunkte (Posten) durch kleine rote Kreise markiert sind. Die Reihenfolge der Geländepunkte ist ebenfalls vorgegeben. Im Gelände sind die Posten durch einen rot- weißen Postenschirm (ähnlich einem Lampion) gekennzeichnet. Die Postenschirme sind auf T-Ständern aus Aluminium montiert. Auf den T-Ständern befindet sich außerdem eine elektronische Station (SI-Station), die in der Mitte ein Loch aufweist. Wenn ein Läufer einen Posten erreicht, steckt er seinen Fingerchip in das Loch der SI-Station. Die Postennummer mit der aktuellen Zeit wird auf dem Fingerchip gespeichert. Im Ziel liest der Computer die Laufzeit und die Zwischenzeiten vom Fingerchip. Jeder Läufer bekommt eine Ausdruck mit seiner persönlichen Laufzeit und den jeweiligen Zwischenzeiten. Danach erstellt der Computer die Gesamtwertung des Wettkampfes. Sieger   ist der, der seine „Bahn“ in der kürzesten Zeit bewältigt hat. 

 

 

 

                                                    Voraussetzungen für den OL

Neben guter läuferischer Kondition ist vor allem Orientierungsvermögen gefragt. Die Strecke zwischen den einzelnen    Posten im Gelände ist nicht fix vorgegeben. Daher ist es laufentscheidend, wer das Kartenbild besser interpretieren („lesen“) kann und mit dieser Information die beste und schnellste Route („Routenwahl“) erkennt.

   

 

                                                     OL an unserer Schule  

                                         
                          

Vor etwa 20 Jahren knüpften wir die ersten Kontakte zum Heeressportverein Baden. Wir nahmen an Schul-OL-Veranstaltungen in Baden teil, führten einige Bad Vöslauer Schulcups durch und veranstalteten OL-Kurse in den Osterferien. Die ersten Anfänge im Unterricht wurden von Oberst Klaus Holzinger vom HSV Baden betreut.
Seit einigen Jahren nehmen wir regelmäßig an den Wettkämpfen des N.Ö. Orientierungslaufverbandes, dem NOLV- Cup, teil. Dadurch gewinnen unsere Schüler auch in anderen Laufgebieten Wettkampferfahrung, wie z. B. im  Dunkelsteiner Wald oder in den Föhrenwäldern um Wiener Neustadt.

 

Wichtigste Veranstaltung für die Schule ist jedes Jahr die N.Ö. Schulmeisterschaft. Sie findet jährlich im Juni statt. Schulmeisterschaften sind Mannschafts-wettkämpfe, d. h. es können von jeder Schule beliebig viele Läufer/Innen starten. Die Laufzeiten der drei schnellsten Läufer in einer Kategorie werden zusammengezählt und ergeben so die Mannschaftswertung.

                                                                

Die jeweilige Siegermannschaft einer Kategorie darf dann das Heimatbundesland bei den Österreichischen Schulmeisterschaften vertreten.

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