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Im Biologieunterricht wird oft handlungsorientiert gearbeitet, es werden offene Situationen des Naturlebens geschaffen.
Die Sinnerfahrung, das „Begreifen“ werden als wichtiges Unterrichtselement betrachtet, so machen Schülerinnen neben rationalen auch emotionale Erfahrungen.
In den verschiedenen Jahrgangsstufen wird – meist in Zusammenarbeit mit der Päda-gogischen Akademie Baden - zu bestimmten Themenschwerpunkten, wie z. B. Wasser, Wald, Landwirtschaft, Projekt- und projektorientierter Unterricht durchgeführt.
Die Schüler verbringen zum Beispiel jedes Jahr einige Tage auf einem Bauernhof, wo sie mit den Prinzipien der biologischen Landwirtschaft vertraut gemacht werden. In erlebnisorientierten Unterrichtseinheiten werden sie über Waldwirtschaft, artgerechte Tierhaltung und biologische Nahrungsmittel informiert.
Zum Thema „Wald“ finden biologische Übungen am nahe gelegenen Harzberg statt.
Mittels Wasserproben aus der Schwechat, Triesting, Hörm untersuchen die Schüler alljährlich die Gewässergüte.
Durch sogenannte „Naturerlebnistage“ lernen die Schüler verschiedene Lebensräume kennen, das sind zum Beispiel die Salzlacken um den Neusiedler See, Moore im Waldviertel und die Donau-Auen.
Da die Schule eine große Anzahl von Mikroskopen besitzt, ist es den Schülern möglich forschend zu lernen, wenn sie beispielsweise auf einer „Expedition im Wassertropfen“ sind.
Gabi Wanzenböck |