Der lange Weg bis zur SHS Bad Vöslau ..... |
| „Kaiser-Franz-Josef-Schule 1893“ ist in goldenen Lettern hoch oben am Dachsims zu lesen und erinnert somit an das 45igste Regierungsjubiläum des legendären Kaisers, der im Jahr 1848 den Thron der damaligen Österreichisch-Ungarischen Monarchie bestieg. Der Bau unserer Schule als Doppelschule für Knaben und Mädchen wurde vor allem durch das starke Ansteigen der Schülerzahlen als Folge massenhafter Zuwan-derung von Arbeitern für die damals stark expandierende, seit einigen Jahren leider nicht mehr bestehende Vöslauer Kammgarnfabrik notwendig. |
| 1852 | Das erste Schulhaus in Vöslau war aber seit 1852 das
vom Grafen Fries geförderte und vom damaligen Bürger-meister Michael Zwierschütz in den Jahren 1850-1852 errichtete Gebäude am Kirchenplatz Nr. 8.
Später befand sich in diesem Gebäude das Vöslauer Rathaus. Nach dessen Übersiedlung ins Vöslauer Schloss wurde dort das Heimatmuseum eingerichtet. |
| 1893 | Das neue Schulgebäude wurde in nur 15 Monaten Bauzeit vom Mai 1892 bis zur feierlichen Eröffnung
am 31. August 1893 vom Baumeister und ArchitektenRudolf Reiter errichtet. Ihm gelang jedenfalls ein
für damalige Verhältnisse höchst moderner Schulbau, der in seiner repräsentativen Architektur noch
heute den markanten Mittelpunkt des Vöslauer Schulbezirkes im Bereich Falkstraße, Raulestraße und
Rudolf-Reiter-Straße darstellt. |
| 1910 | Am 1. September 1910 wurde unter dem damaligen Bürgermeister Josef Reiter die Bürgerschule unter ihrem Direktor Emmerich Ebenführer eröffnet.
Auch eine Berufsschule gab es bis in die Dreißigerjahre in diesem Gebäude. |
| 1928 | Aus der 3-klassigen Bürgerschule entstand im Jahr 1928 die 4-klassige Hauptschule, so dass die Knabenvolks- und Hauptschule einerseits und die Mädchenvolksschule andererseits und sogar zeitweise eine Lehrerwohnung unter dem gleichen Dach untergebracht waren. |
| 1945 | Verwüstungen des 2. Weltkrieges konnten nicht zuletzt dank der tatkräftigen Unterstützung des ersten Nachkriegs- und Langzeitbürgermeisters Direktor Rudolf Frimmel allmählich beseitigt werden. In den Nachkriegsjahren erlebte auch Bad Vöslau eine rasche Aufwärtsentwicklung. |
| 1954 | Am 3. Februar 1954 wurde Bad Vöslau zur Stadt erhoben.
Die ständig steigende Bevölkerungszahl und der damit verbundene erfreuliche Anstieg der Schülerzahlen führten zur Ausgliederung der Volksschule in das gegenüberliegende Gebäude der ehemaligen Rosenberg-Villa. |
| 1955 | Im Jahr 1955 wurde Bad Vöslau weltweit bekannt durch die Ankunft der Regierungsdelegation mit Bundeskanzler Ing. Julius Raab an der Spitze, die aus Moskau zurückkehrte. Auf dem Badplatz verkündete Außenminister Leopold Figl das Ergebnis der Staatsvertragsverhandlungen mit den berühmten Worten: „Österreich wird frei“. |
| 1980 | In den Achtzigerjahren zeichnete sich immer mehr eine Schwerpunktbildung im Bereich des Sportes ab. Verschiedene Sportstätten – Turnhallen und Sportplätze – wurden aus- und umgebaut. |
| 1987 | Die Hauptschule wurde um den Zweig „Sporthauptschule“ erweitert. Entsprechende Initiativen, ein zusätzliches Angebot für die sportbegeisterte Jugend zu schaffen, waren somit von Erfolg gekrönt.
Wir freuen uns über den regen Zuspruch zahlreicher Kinder, die begeisterte Schüler und Schülerinnen der SHS sind. Unterstützt und gefördert von ambitionierten und einsatzfreudigen Kolleginnen und Kollegen ist es immer wieder gelungen, zahlreiche Meistertitel zu erringen. |
| 1990 | Höhepunkt war der Neubau einer Dreifachturnhalle in den Jahren 1987-1990 unter dem im Jahr 1985 gewählten sportbegeisterten Bürgermeister Alfred Flammer. Sie ist heute unter dem Namen „Thermenhalle“ weit über unsere Stadtgrenzen hinaus zu einem der Markenzeichen unserer Stadt geworden. |
| 1993 | Am 5. Juni 1993 wurde in einer eindrucksvollen Festveranstaltung in der Thermenhalle das Jubiläum „100 Jahre Hauptschule“ gefeiert. Zahlreiche Fest- und Ehrengäste erlebten einen lebendig gestalteten historischen Rückblick verbunden mit einer beachtlichen Leistungsschau in den verschiedensten Disziplinen.
Die nach so langer Zeit längst fällige Generalrenovierung des Hauses konnte abgeschlossen werden. Rund 34 Millionen Schilling oder ca. 2,5 Millionen Euro wurden in diesem Bereich investiert. Die notwendige Erweiterung des Platzangebotes wurde durch den Zubau eines Mitteltraktes mit einer Aula als sehr funktionellem Mittelpunkt verwirklicht. Ein lange gehegter Traum ging in Erfüllung.
Gleichzeitig erfolgte auch die Sanierung der beiden Turnhallen im Schulbereich. Der Investitionsbedarf belief sich auf rund 16 Millionen Schilling oder ca. 1,2 Millionen Euro. |
1995
2002 | Die nach so langer Zeit längst fällige Generalrenovierung des Hauses konnte abgeschlossen werden. Rund 34 Millionen Schilling oder ca. 2,5 Millionen Euro wurden in diesem Bereich investiert. Die notwendige Erweiterung des Platzangebotes wurde durch den Zubau eines Mitteltraktes mit einer Aula als sehr funktionellem Mittelpunkt verwirklicht.
Ein lange gehegter Traum ging in Erfüllung. Gleichzeitig erfolgte auch die Sanierung der beiden Turnhallen im Schulbereich. Der Investitionsbedarf belief sich auf rund 16 Millionen Schilling oder ca. 1,2 Millionen Euro.
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2005
| Sukzessive Erhöhung der Klassenzahl auf nunmehr 15 Klassen.
21. Oktober 2005: Beitritt der Hauptschule, bzw. Sporthauptschule Bad Vöslau zum Klimabündnis
Die Hauptschule bzw. Sporthauptschule Bad Vöslau ist seit dem Schuljahr 2005/06
Mitgliedsschule des Klimabündnis Österreich und darf sich nun KKIK-Schule nennen (= Kluge Köpfe im Klimabündnis).

Als Klimabündnis-Schule bekennen wir uns zu folgenden Maßnahmen:
· Wir beschäftigen uns fächerübergreifend mit umweltrelevanten Themen.
· Wir suchen zusammen mit den SchülerInnen Wege zu klimaschonendem Handeln und erarbeiten konkrete Maßnahmen vor allem in den Bereichen Energie und Verkehr.
· Wir unterstützen die Gemeinde bei einer Politik in Richtung nachhaltiger Entwicklung.
· Wir behandeln die Belange und Probleme der Länder des Südens und führen Aktionen zur Unterstützung der Klimabündnis-PartnerInnen durch.
· Wir berichten über unsere Arbeit, damit ein Informationssaustausch zwischen den Schulen und Bildungseinrichtungen möglich ist.

Die Klimabündnis-Beitrittsurkunde wurde von Frau Direktor Dipl. Päd. Rosemarie Krauth und
Frau DI Angelika Swoboda-Moser von Klimabündnis-Niederösterrreich im Beisein von zahlreichen Ehrengästen, darunter Bürgermeister DI Christoph Prinz, unterzeichnet.
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